Zweiter Platz in der EU, und zweitletzter
Im Jahr 2024 beschäftigten Unternehmen, die drei Jahre lang schnell gewachsen waren, 26,37 % der Arbeitnehmer in den griechischen Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten. Unter den 26 Mitgliedstaaten mit einer veröffentlichten Zahl lag nur Malta mit 31,87 % höher; Eurostat hält die Zahl Irlands für 2024 vertraulich. Die Zahlen wurden am 1. Oktober 2026 veröffentlicht.
Frankreich liegt nahe am anderen Ende: 5,67 %, weniger als ein Viertel des griechischen Anteils, und nur vor Zypern (4,09 %). Es folgen Belgien (7,35 %) und Österreich (8,76 %). Die Europäische Union insgesamt liegt bei geschätzten 12,84 %, Deutschland bei 12,39 %, Italien bei 11,59 % und Spanien bei 11,09 %.
Zählt man Unternehmen statt Arbeitnehmer, wird der Abstand kleiner: 15,57 % der griechischen Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten waren wachstumsstarke Unternehmen, gegenüber 7,92 % der französischen. Die schnell wachsenden Unternehmen Griechenlands sind also größer als ein durchschnittliches Unternehmen dieser Größenklasse dort und halten einen größeren Anteil an den Arbeitnehmern als an den Unternehmen; die Frankreichs sind kleiner als der Durchschnitt, und dort gilt das Umgekehrte.
| Mitgliedstaat | Anteil der Arbeitnehmer | Anteil der Unternehmen |
|---|---|---|
| Europäische Union | 12,84 % | 10,01 % |
| Malta | 31,87 % | 16,94 % |
| Griechenland | 26,37 % | 15,57 % |
| Portugal | 21,73 % | 13,63 % |
| Dänemark | 20,26 % | 14,76 % |
| Finnland | 18,79 % | 14,63 % |
| Schweden | 17,73 % | 11,45 % |
| Ungarn | 17,45 % | 11,56 % |
| Litauen | 16,42 % | 11,53 % |
| Estland | 15,99 % | 10,62 % |
| Bulgarien | 14,65 % | 10,2 % |
| Kroatien | 14,21 % | 13,05 % |
| Niederlande | 13,95 % | 12,79 % |
| Polen | 13,04 % | 8,36 % |
| Lettland | 12,59 % | 10,64 % |
| Deutschland | 12,39 % | 8,34 % |
| Slowakei | 11,9 % | 9,95 % |
| Italien | 11,59 % | 9,6 % |
| Tschechien | 11,47 % | 9,19 % |
| Luxemburg | 11,33 % | 10,8 % |
| Spanien | 11,09 % | 10,77 % |
| Rumänien | 9,96 % | 9,87 % |
| Slowenien | 9,02 % | 9,56 % |
| Österreich | 8,76 % | 9,69 % |
| Belgien | 7,35 % | 8,02 % |
| Frankreich | 5,67 % | 7,92 % |
| Zypern | 4,09 % | 2,22 % |
Was als wachstumsstark zählt
Als wachstumsstark gilt ein Unternehmen, das zu Beginn mindestens zehn Arbeitnehmer hatte und dessen Zahl der Arbeitnehmer über drei Jahre im Durchschnitt um mehr als 10 % pro Jahr gewachsen ist. Für 2024 reichen die drei Jahre von 2021 bis 2024. Der Test betrachtet nur das Wachstum, nicht, wie groß oder wie alt das Unternehmen ist.
Der Anteil teilt die Arbeitnehmer dieser Unternehmen durch die Arbeitnehmer aller aktiven Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten, in Industrie, Baugewerbe und marktbestimmten Dienstleistungen. Die öffentliche Verwaltung bleibt außen vor, und Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime zählen nur, wenn sie als Unternehmen geführt werden. Unternehmen mit weniger als zehn Arbeitnehmern und Selbstständige stehen in keiner der beiden Zahlen.
Es ist keine Zahl geschaffener Arbeitsplätze. Jeder Arbeitnehmer eines wachstumsstarken Unternehmens wird gezählt, auch wer schon vor dem Wachstum dort war, und nichts hier sagt, wie viele Arbeitsplätze andere Unternehmen verloren oder wie sich die Gesamtbeschäftigung entwickelte. Die drei Jahre beginnen 2021; die Tabelle sagt nicht, wie viel des Wachstums frühere Verluste ausglich, und diese Ausgabe stellt keine Vermutung darüber an.
- DAS UNTERNEHMEN: ein Unternehmen mit mindestens zehn Arbeitnehmern zu Beginn, dessen Zahl der Arbeitnehmer über drei Jahre im Durchschnitt um mehr als 10 % pro Jahr gewachsen ist. Für die Zahl von 2024 sind die drei Jahre 2021 bis 2024. Größe und Alter spielen für den Test keine Rolle.
- DER ANTEIL: die Arbeitnehmer dieser Unternehmen geteilt durch die Arbeitnehmer aller aktiven Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten, in Industrie, Baugewerbe und marktbestimmten Dienstleistungen. Es ist ein Anteil an den Arbeitnehmern, nicht an den Unternehmen und nicht an allen Erwerbstätigen.
- WAS ES NICHT IST: eine Zahl geschaffener Arbeitsplätze. Jeder Arbeitnehmer eines wachstumsstarken Unternehmens wird gezählt, auch wer schon vor dem Wachstum dort war, und Arbeitsplätze, die in anderen Unternehmen verloren gingen, werden nicht abgezogen.
Die 26,37 % in Griechenland sagen also nicht, dass ein Viertel der griechischen Arbeitsplätze neu ist oder dass die griechische Wirtschaft schneller gewachsen ist: Sie sagen, dass über ein Viertel der Arbeitnehmer in Unternehmen mit zehn oder mehr Beschäftigten 2024 für ein Unternehmen arbeitete, dessen Belegschaft seit 2021 um mehr als ein Zehntel pro Jahr gewachsen war.
Ein Test für das Unternehmen, eine Division für den Anteil, und eine Lesart, die eines davon vergisst, sagt, was die Quelle nicht sagt.
Vorn in jedem Abschnitt außer Erziehung und Unterricht
Der griechische Anteil ist in 17 der 18 Wirtschaftsabschnitte, die die Tabelle erfasst, höher als der französische. In sechs davon übersteigt er ein Drittel der Arbeitnehmer: sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (40,5 %), Information und Kommunikation (36,13 %), Baugewerbe (35,18 %), Verkehr und Lagerei (34,54 %), freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (34,24 %) und die Reparatur von Computern und Gebrauchsgütern (33,81 %).
Erziehung und Unterricht ist die Ausnahme: 12,26 % der Arbeitnehmer französischer Unternehmen in Erziehung und Unterricht arbeiten für ein wachstumsstarkes Unternehmen, gegenüber 6,25 % in Griechenland. Die höchsten Anteile Frankreichs liegen in Kunst, Unterhaltung und Erholung (12,78 %), in Erziehung und Unterricht (12,26 %) und im Gastgewerbe (12,16 %); im verarbeitenden Gewerbe sind es 2,78 %, gegenüber 26,25 % in Griechenland.
Bei der Kopfzahl kehrt sich die Reihenfolge um: Die wachstumsstarken Unternehmen Frankreichs hatten im Jahr 2024 insgesamt 877.985 Arbeitnehmer, die Griechenlands 506.669, in 15.424 Unternehmen gegenüber 7.528. Beide Anteile waren niedriger als 2023, als sie in Griechenland bei 28,35 % und in Frankreich bei 6,26 % lagen.
| Wirtschaftsabschnitt | Griechenland, Anteil | Frankreich, Anteil | Griechenland, Arbeitnehmer | Frankreich, Arbeitnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden | 22,86 % | 0,57 % | 1.226 | 75 |
| Verarbeitendes Gewerbe | 26,25 % | 2,78 % | 75.740 | 79.596 |
| Energieversorgung | 9,75 % | 1,81 % | 1.988 | 4.179 |
| Wasserversorgung und Abfallentsorgung | 15,46 % | 2,72 % | 2.106 | 6.829 |
| Baugewerbe | 35,18 % | 5,11 % | 30.199 | 59.804 |
| Groß- und Einzelhandel | 20,41 % | 4,65 % | 83.030 | 126.005 |
| Verkehr und Lagerei | 34,54 % | 4,01 % | 35.639 | 50.217 |
| Gastgewerbe | 29,21 % | 12,16 % | 135.374 | 99.518 |
| Information und Kommunikation | 36,13 % | 8,62 % | 28.861 | 76.077 |
| Finanz- und Versicherungsdienstleistungen | 9,34 % | 3,61 % | 4.497 | 28.716 |
| Grundstücks- und Wohnungswesen | 17,06 % | 3,3 % | 2.210 | 7.178 |
| Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen | 34,24 % | 9,12 % | 31.409 | 84.930 |
| Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen | 40,5 % | 7,61 % | 58.035 | 150.452 |
| Erziehung und Unterricht | 6,25 % | 12,26 % | 3.207 | 22.411 |
| Gesundheits- und Sozialwesen | 6,97 % | 6,13 % | 4.196 | 57.664 |
| Kunst, Unterhaltung und Erholung | 19,94 % | 12,78 % | 6.675 | 18.727 |
| Reparatur von Computern und Gebrauchsgütern | 33,81 % | 2,6 % | 428 | 546 |
| Sonstige persönliche Dienstleistungen | 15,59 % | 5,28 % | 1.849 | 5.061 |
Was diese Zahlen nicht sagen
Sie sagen nicht, welche Wirtschaft stärker ist. Ein hoher Anteil bedeutet, dass viele Unternehmen von ihrem Stand im Jahr 2021 aus schnell gewachsen sind; er bedeutet nicht, dass mehr Menschen in Arbeit sind, dass die Löhne höher sind oder dass das Wachstum anhalten wird.
Sie sagen nicht, warum. Nichts hier misst die Rolle des Tourismus, von Reformen, von Steuern oder der Jahre vor 2021, und keine Politik wird bewertet.
Sie beschreiben 2024, nicht dieses Jahr. Sie erfassen Unternehmen mit zehn oder mehr Arbeitnehmern, nicht kleinere Unternehmen oder Selbstständige, und Eurostat veröffentlicht für Irland keine Zahl für 2024. Nichts davon ist eine Prognose.



