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Foto: Johny Goerend / Unsplash · Luxemburg

Zwischen Volkswirtschaften · 21

In Luxemburg bringt ein Job Arbeitsuchenden weniger als ein Zehntel seines Lohns zusätzlich

Rechnet man die Steuern, die eine Stelle mit sich bringt, und die Leistung, die sie beendet, mit ein, steht eine alleinstehende arbeitsuchende Person mit einer Stelle zu zwei Dritteln des Durchschnittslohns dort um 9,35 % des Bruttolohns besser da, in Irland um 46,24 %.

Wer vom Arbeitslosengeld in eine Stelle wechselt, für den ist der neue Lohn nicht vollständig zusätzliches Einkommen: Steuern und Beiträge setzen ein, und die Leistung entfällt. Eurostat misst, wie viel vom Lohn diese beiden zusammen zurücknehmen, für eine arbeitsuchende Beispielperson in jedem Mitgliedstaat, und die Antwort reicht von neun Zehnteln in Luxemburg bis etwa zur Hälfte in Irland. Hier die Rangfolge, was die Quote zählt und was sie auslässt, wie sie sich in einem Jahr bewegt hat und was sie ändert, wenn Sie in Europa einstellen oder Arbeit suchen.

9,35 %des Bruttolohns einer neuen Stelle als Plus für eine alleinstehende arbeitsuchende Person, die in Luxemburg das Arbeitslosengeld verlässt, 2025
46,24 %dasselbe in Irland, der größte Anteil der 27 Mitgliedstaaten
25,5 %dasselbe in der Europäischen Union, wo die übrigen 74,5 % auf Steuern, Beiträge und wegfallende Leistungen entfallen

Das Plus beträgt in Luxemburg unter einem Zehntel des neuen Lohns, in Irland fast die Hälfte

Luxemburg9,35 %
Belgien14,71 %
Deutschland23,5 %
Frankreich24,87 %
EU25,5 %
Italien31,28 %
Irland46,24 %
Anteil am Bruttolohn einer neuen Stelle, um den eine alleinstehende Person ohne Kinder, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle zu 67 % des Durchschnittslohns wechselt, besser dasteht, 2025, in Prozent: 100 minus die Quote der Arbeitslosigkeitsfalle von Eurostat, eine Rechnung der Redaktion. Luxemburg und Irland sind die beiden Enden der 27 Mitgliedstaaten. Eurostat, earn_nt_unemtrp, gelesen am 1. Oktober 2026.

Unter einem Zehntel in Luxemburg, fast die Hälfte in Irland

In Luxemburg steht eine alleinstehende Person, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle mit zwei Dritteln des Durchschnittslohns wechselt, um 9,35 % des Bruttolohns dieser Stelle besser da. Die übrigen 90,65 % entfallen auf die Einkommensteuer und die Sozialbeiträge, die die Stelle mit sich bringt, und auf das Arbeitslosengeld und die anderen Leistungen, die wegfallen. Eurostat veröffentlichte die Zahlen für 2025 am 1. Oktober 2026.

Irland liegt am anderen Ende der Europäischen Union. Dort nimmt derselbe Wechsel 53,76 % des Bruttolohns und lässt die Person um 46,24 % besser dastehen, fast das Fünffache des Anteils in Luxemburg. Griechenland ist mit 59,36 % der einzige andere Mitgliedstaat unter 60 %.

Zehn der 27 Mitgliedstaaten nehmen mehr als 80 %: Nach Luxemburg folgen Tschechien (89,25 %), Kroatien (88,14 %), Litauen (87,54 %) und Belgien (85,29 %), dann Lettland, Malta, Dänemark, Bulgarien und Portugal. Die Europäische Union insgesamt liegt bei 74,5 %, womit eine arbeitsuchende Person um 25,5 % des neuen Lohns besser dasteht; Deutschland liegt bei 76,5 %, Spanien bei 76,12 %, Frankreich bei 75,13 % und Italien bei 68,72 %.

Herkunft: Quelle
Die Arbeitslosigkeitsfalle 2025 und 2024: der Anteil am Bruttolohn einer neuen Stelle, der auf zusätzliche Steuern, zusätzliche Sozialbeiträge und entzogene Leistungen entfällt, für eine alleinstehende Person ohne Kinder, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle zu 67 % des Durchschnittslohns wechselt, mit der Veränderung in Prozentpunkten; der Anteil, um den die Person 2025 besser dasteht (100 minus die Quote, eine Rechnung der Redaktion); und der Bruttojahreslohn dieser Stelle in Euro. Zuerst die Europäische Union, dann die Mitgliedstaaten, die mit der höchsten Quote 2025 zuerst. Eurostat; 2024 ist das erste Jahr der aktuellen Reihe.
MitgliedstaatQuote, 2025Quote, 2024Veränderung, ProzentpunktePlus, 2025Bruttojahreslohn, Euro
Europäische Union74,5 %74,0 %+0,5025,5 %29.251
Luxemburg90,65 %90,89 %-0,249,35 %56.119
Tschechien89,25 %88,92 %+0,3310,75 %17.938
Kroatien88,14 %87,6 %+0,5411,86 %16.490
Litauen87,54 %86,62 %+0,9212,46 %21.025
Belgien85,29 %85,74 %-0,4514,71 %39.894
Lettland84,43 %85,89 %-1,4615,57 %17.559
Malta84,18 %84,77 %-0,5915,82 %22.022
Dänemark83,56 %83,59 %-0,0316,44 %47.979
Bulgarien82,4 %82,4 %0,0017,6 %12.476
Portugal81,47 %81,17 %+0,3018,53 %18.605
Schweden77,06 %77,6 %-0,5422,94 %33.875
Niederlande76,99 %76,62 %+0,3723,01 %40.626
Deutschland76,5 %75,84 %+0,6623,5 %38.865
Spanien76,12 %77,65 %-1,5323,88 %23.501
Ungarn75,82 %75,97 %-0,1524,18 %15.548
Frankreich75,13 %73,61 %+1,5224,87 %29.748
Estland74,33 %72,36 %+1,9725,67 %19.674
Slowakei73,12 %72,8 %+0,3226,88 %16.241
Österreich71,62 %71,31 %+0,3128,38 %41.961
Slowenien70,28 %73,37 %-3,0929,72 %26.106
Finnland69,28 %70,31 %-1,0330,72 %36.534
Polen68,79 %69,84 %-1,0531,21 %17.841
Italien68,72 %64,58 %+4,1431,28 %26.838
Zypern67,16 %66,47 %+0,6932,84 %23.244
Rumänien61,38 %62,38 %-1,0038,62 %15.894
Griechenland59,36 %59,81 %-0,4540,64 %19.867
Irland53,76 %54,87 %-1,1146,24 %41.350

Was die Quote zählt

Es ist ein Modell, keine Erhebung. Die Quote wird für eine einzige Beispielperson berechnet: alleinstehend, ohne Kinder, arbeitslos und im Bezug von Leistungen, die eine Stelle mit 67 % des nationalen Durchschnittslohns annimmt. Niemand wird befragt; auf diese Person werden die Steuer- und Leistungsregeln jedes Landes angewandt.

Sie addiert drei Größen und teilt sie durch den neuen Bruttolohn: die zusätzliche Einkommensteuer, die zusätzlichen Sozialbeiträge und die entzogenen Leistungen. Eine hohe Quote bedeutet daher keine hohe Steuer auf Löhne: Sie kann von einer Leistung kommen, die einen Großteil eines bescheidenen Lohns ersetzt, von den Steuern auf diesen Lohn oder von beidem, und die Tabelle von Eurostat trennt das nicht.

Seit 2024 berechnet die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission die Quote mit ihrem Modell EUROMOD; bis 2023 tat es die OECD. Eurostat kennzeichnet 2024 als Bruch in der Reihe, daher werden die Zahlen hier mit 2024 verglichen und mit nichts Früherem. Die Methodennotiz von Eurostat sagt nicht, welche Leistungen, welche Dauer der Arbeitslosigkeit oder welchen früheren Lohn das Modell annimmt, und diese Ausgabe stellt keine Vermutung darüber an.

Herkunft: QuelleWas hier gezählt wird
  1. DIE PERSON: alleinstehend, ohne Kinder, arbeitslos und im Bezug von Arbeitslosengeld, nimmt eine Stelle mit 67 % des nationalen Durchschnittslohns an. Ein einziger Fall, auf den die Steuer- und Leistungsregeln jedes Landes für 2025 angewandt werden; keine Stichprobe realer Menschen.
  2. WAS GENOMMEN WIRD: die zusätzliche Einkommensteuer und die zusätzlichen Sozialbeiträge, die die Stelle mit sich bringt, und das Arbeitslosengeld und die anderen Leistungen, die sie beendet, addiert und durch den Bruttolohn der Stelle geteilt. Das ist die Quote von Eurostat.
  3. WAS BLEIBT: Der Rest, 100 minus die Quote, gibt an, um wie viel besser die Person dasteht, als Anteil am Bruttolohn der Stelle. Es ist eine Rechnung der Redaktion mit der Quote von Eurostat, und sie beschreibt nur den Fall des Modells.

Die 90,65 % in Luxemburg sind also keine Steuer von 90 % auf Löhne, und sie sagen nicht, dass jemand der Arbeit fernbleibt: Sie sagen, dass im Modell eine alleinstehende Person, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle zu zwei Dritteln des Durchschnittslohns wechselt, um 9,35 % des Bruttolohns dieser Stelle besser dasteht.

Eine Beispielperson, drei Beträge und eine Division, und eine Lesart, die eines davon vergisst, sagt, was die Quelle nicht sagt.

Ein Jahr später

Zwischen 2024 und 2025 sank die Quote in 14 Mitgliedstaaten, stieg in 12 und blieb in Bulgarien unverändert. Für die Europäische Union insgesamt ging sie von 74,0 % auf 74,5 %.

Den größten Anstieg verzeichnete Italien, von 64,58 % auf 68,72 %, eine Veränderung um 4,14 Prozentpunkte; den größten Rückgang Slowenien, von 73,37 % auf 70,28 %. Frankreich ging von 73,61 % auf 75,13 % und Spanien von 77,65 % auf 76,12 %. Luxemburg, in beiden Jahren an der Spitze, bewegte sich von 90,89 % auf 90,65 %; Irland, in beiden Jahren am Ende, von 54,87 % auf 53,76 %.

Was diese Zahlen nicht sagen

Sie sagen nicht, dass sich Arbeit nicht lohnt. Die Quote liegt in jedem Mitgliedstaat unter 100 %, also stellt die Stelle die Person im Modell immer besser; unterschiedlich ist nur, um wie viel.

Sie sagen nichts darüber, was Menschen tun. Die Quote ist Arithmetik mit Steuer- und Leistungsregeln, kein Maß dafür, ob jemand eine Stelle annimmt oder ablehnt, und keine Ursache, keine Reform und kein Verhalten wird hier gemessen.

Sie beschreiben einen Haushalt bei einem Lohn. Ein Paar, ein Elternteil, eine Person mit höherem oder niedrigerem Lohn oder jemand, dessen Arbeitslosengeld ausgelaufen ist, hat eine andere Quote, und keiner von ihnen steht in dieser Tabelle. Eurostat veröffentlicht für kein Land außerhalb der Europäischen Union eine Zahl für 2025, und nichts davon ist eine Prognose.

Was das für Sie bedeutet

Wenn Sie in Frankreich Arbeitslosengeld beziehen

Im Modell von Eurostat steht eine alleinstehende Person, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle zu zwei Dritteln des französischen Durchschnittslohns wechselt, um 24,87 % des Bruttolohns besser da; die übrigen 75,13 % entfallen auf Steuern, Beiträge und die wegfallende Leistung. Vergleichen Sie ein Angebot daher netto mit dem, was Sie heute erhalten, nicht brutto: Fragen Sie nach dem monatlichen Nettolohn, und klären Sie mit France Travail, was mit Ihrer Leistung geschieht, wenn Sie anfangen. Das Modell ist ein einzelner Beispielfall, und Ihr Fall kann abweichen.

Wenn Sie in Belgien oder Luxemburg einstellen

Dort lässt derselbe Wechsel eine arbeitsuchende Person in Belgien um 14,71 % des neuen Bruttolohns besser dastehen und in Luxemburg um 9,35 %, den kleinsten Anteil der 27 Mitgliedstaaten. Für Bewerber, die Arbeitslosengeld beziehen, ist ein bescheiden bezahltes Angebot ein viel kleinerer Schritt nach oben, als sein Bruttobetrag vermuten lässt. Nennen Sie in der Anzeige den monatlichen Nettolohn, nicht nur den Bruttolohn: Mit dieser Zahl müssen Bewerber mit Arbeitslosengeld vergleichen, was sie heute erhalten.

Wie gezählt wurde

Methode

  1. Zwei Tabellen. Eurostat, earn_nt_unemtrp (Steuerquote für Geringverdiener, Arbeitslosigkeitsfalle) und earn_nt_net (Jahresnettoverdienste), beide am 1. Oktober 2026 aktualisiert und über die Verbreitungs-API von Eurostat am 1. Oktober 2026 um 21:38 (+01:00) gelesen.
  2. DIE QUOTE. Die Definition von Eurostat: der Prozentsatz des Bruttoverdienstes, der durch höhere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge und den Entzug von Arbeitslosengeld und anderen Leistungen weggenommen wird, wenn eine arbeitslose Person wieder eine Beschäftigung aufnimmt, für eine alleinstehende Person ohne Kinder, die in Arbeit 67 % des Durchschnittslohns verdient. Mit zwei Nachkommastellen gedruckt, wie Eurostat sie veröffentlicht.
  3. DAS PLUS. 100 minus die Quote, eine Rechnung der Redaktion. „Fast das Fünffache“ teilt den Anteil Irlands durch den Luxemburgs (46,24 durch 9,35).
  4. DER BRUCH. Die OECD berechnete diese Zahlen bis 2023; die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission berechnet sie seit 2024 mit ihrem Modell EUROMOD, und Eurostat kennzeichnet 2024 für jeden Mitgliedstaat als Bruch in der Reihe. Diese Ausgabe vergleicht daher 2025 nur mit 2024. Eine Veränderung ist die Differenz zweier gedruckter Quoten, in Prozentpunkten.
  5. NICHT ANGEGEBEN. Die Methodennotiz von Eurostat sagt nicht, welche Leistungen die Person nach dem Modell bezieht, wie lange sie arbeitslos ist oder was sie vorher verdiente, daher sagt die Ausgabe nichts darüber. Der Bruttojahreslohn in der Tabelle ist der Lohn derselben Stelle in earn_nt_net (alleinstehende Person ohne Kinder mit 67 % des Durchschnittslohns, 2025), auf den Euro gerundet.
  6. DIE EUROPÄISCHE UNION. 74,5 % ist das eigene Aggregat von Eurostat, das jeden Mitgliedstaat nach seiner Zahl der Arbeitnehmer gewichtet; es ist kein Durchschnitt der 27 Quoten.
Was die Daten belegen, und was nicht

Was die Daten belegen

  • 2025 verlor eine alleinstehende Person, die vom Arbeitslosengeld in eine Stelle mit 67 % des Durchschnittslohns wechselte, in Luxemburg 90,65 % des neuen Bruttolohns an Steuern, Beiträge und entzogene Leistungen, am meisten unter den 27 Mitgliedstaaten, und in Irland 53,76 %, am wenigsten.
  • Damit steht die Person in Luxemburg um 9,35 % des Bruttolohns besser da und in Irland um 46,24 %, fast das Fünffache.
  • Zehn Mitgliedstaaten nehmen mehr als 80 %; die Europäische Union insgesamt nimmt 74,5 %.
  • Zwischen 2024 und 2025 sank die Quote in 14 Mitgliedstaaten und stieg in 12; Italien stieg am stärksten, um 4,14 Prozentpunkte, Slowenien sank am stärksten, um 3,09.

Was sie nicht belegen

  • Dass sich Arbeit nicht lohnt: Die Quote liegt überall unter 100 %, also stellt die Stelle die Person im Modell immer besser.
  • Irgendetwas über Verhalten: ob jemand eine Stelle annimmt, sie ablehnt oder beim Arbeitslosengeld bleibt.
  • Eine Steuerquote auf Löhne: Die Quote fasst Steuern, Beiträge und entzogene Leistungen zusammen, und die Tabelle trennt sie nicht.
  • Irgendeinen anderen Haushalt, Lohn oder Abschnitt der Arbeitslosigkeit, die der einzelne Fall des Modells nicht abdeckt.
  • Irgendeinen Vergleich mit einem Jahr vor 2024, dem Jahr, in dem die Reihe bricht, irgendein Land außerhalb der Europäischen Union und irgendeine Prognose.
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